Eine Krankheit, ein schwerer Unfall, oder das Nachlassen der Kräfte im Alter: Jederzeit kann die Situation eintreten, dass wir unsere Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können. Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum dürfen Ehepartner oder erwachsene Kinder in einer solchen Situation nicht automatisch entscheiden oder Verträge unterschreiben.

Mit den richtigen Vorsorgedokumenten behalten Sie jedoch selbst in schweren Zeiten die Fäden in der Hand. Als Ihr Betreuungsverein beraten wir Sie dazu unabhängig, individuell und kostenfrei.


Für eine gute Absicherung empfiehlt sich eine Kombination aus drei Dokumenten, die jeweils unterschiedliche Bereiche regeln:

  • Die Vorsorgevollmacht: Sie bestimmen eine Vertrauensperson, die im Ernstfall für Sie im Alltag (Finanzen, Behörden, Verträge) handelt. Ein gerichtliches Betreuungsverfahren wird dadurch vermieden.
  • Die Betreuungsverfügung: Sie legen vorab fest, wen das Gericht als rechtlichen Betreuer einsetzen soll, falls eine Vollmacht nicht ausreicht. Das Betreuungsgericht überwacht diese Person regelmäßig.
  • Die Patientenverfügung: Sie dokumentieren präzise Ihre Wünsche für medizinische Behandlungen, falls Sie sich selbst nicht mehr äußern können. Dies ist für Ärzte rechtlich bindend.

Formulare aus dem Internet sind schnell ausgedruckt, führen ohne Fachwissen aber oft zu Missverständnissen oder sind im Ernstfall unwirksam. Nutzen Sie daher unsere kostenfreien Vereinsangebote:

  • Regelmäßige Infoabende: Wir veranstalten regelmäßig Informationsabende, an denen wir die verschiedenen Vorsorgedokumente anschaulich erklären.
  • Individuelle Beratung anfragen: Für Ihre persönliche Lebens- und Familiensituation bieten wir Einzelberatungen an. Kontaktieren Sie uns einfach, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.
  • Kostenfreies Infomaterial: In unserer Geschäftsstelle halten wir verständliche Broschüren und Leitfäden für Sie zur Abholung bereit.